Individuelle Behandlung

05.09.2018
fertilitycenter: Informationsabend für Paare mit Kinderwunsch in Kiel und Flensburg weiter

11.06.2018
Kinderwunschmedizin im fertilitycenter - So viel wie nötig, so wenig wie möglich weiter

18.01.2018
Hervorragende Schwangerschaftsraten im fertilitycenter Schleswig-Holstein! weiter

Individuelle Behandlung

Die ICSI-Behandlung – Unterstützte Befruchtung bei eingeschränkter Samenqualität

Die Methode der Intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) wurde am Menschen erstmals 1992 erfolgreich angewan dt – eine weitere Revolution in der Kinderwunschbehandlung. Sie bietet auch für schwere Einschränkungen der männlichen Fruchtbarkeit noch eine realistische Behandlungsalternative.

Bei der ICSI-Behandlung handelt es sich im Grunde genommen um ein IVF-Verfahren, bei dem noch ein zusätzlicher und komplexer Schritt im Labor ausgeführt werden muss. Der Unterschied liegt ausschließlich in der Art und Weise, wie Samenzellen und Eizellen zusammengebracht werden. Während wir bei der einfachen IVF davon ausgehen, dass eine Samenzelle aus eigener Kraft in eine Eizelle eindringen kann, wird im Falle der ICSI-Methode eine einzelne ausgewählte Samenzelle direkt in die Eizelle eingebracht: Die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung ist damit größer und das Ergebnis noch gut – selbst wenn beim Mann kaum lebensfähige Spermien auffindbar sind. Der Prozentsatz an befruchteten Eizellen und die Schwangerschaftschancen sind dadurch oft genauso hoch wie nach einer „gewöhnlichen“ IVF-Behandlung.
Außerdem können wir diese Methode auch bei Paaren anwenden, bei denen die Samenqualität normal ist, aber bei einem IVF-Verfahren aufgrund einer Störung des Befruchtungsvorganges keine oder nur sehr wenige Befruchtungen beobachtet werden.

Die ICSI-Behandlung – Unterstützte Befruchtung bei eingeschränkter Samenqualität
Zum Vergrößern der Grafik klicken Sie diese bitte an.
Die ICSI-Behandlung – Unterstützte Befruchtung bei eingeschränkter Samenqualität

Die IVM-Methode – Innovation in der Kinderwunschbehandlung

Die In-vitro-Maturation (IVM) ist eine relativ neue Methode der Kinderwunschbehandlung und bietet Ihnen eine Alternative zu IVF und ICSI. Der Leiter des fertility center kiel, Priv-Doz. Dr. Sören von Otte, hat diese innovative Methode erstmals 2004 in Deutschland eingeführt und an der Universitätsfrauenklinik in Lübeck weiterentwickelt. Er ist der „Vater“ des ersten deutschen IVMKindes, das 2005 in Lübeck geboren wurde.
Das Verfahren basiert auf dem Verzicht auf eine herkömmliche hormonelle Stimulationsbehandlung, die im Rahmen der IVF oder ICSI-Methode notwendig ist. Die Eizellen werden zu einem viel früheren Zykluszeitpunkt unreif aus kleinen Eibläschen gewonnen und anschließend in einer speziellen Nährlösung herangereift. Ein Vorteil für Sie ist die Kostenersparnis gegenüber der klassischen Behandlung und das Vermeiden einer Überstimulation.
Speziell junge Frauen sind für das IVM-Verfahren besonders geeignet, zurzeit werden weltweit aber noch eher geringe Schwangerschaftsraten beobachtet. Da das Verfahren jung ist, liegen auch nur wenige Langzeitdaten zu den nach IVM geborenen Kindern vor. Sie entwickeln sich jedoch nach heutigem Kenntnisstand unauffällig, was in internationalen Studien so wie bei Einführung von IVF und ICSI untersucht wird. Bisherige Daten zeigen weder eine Erhöhung der Fehlbildungsrate noch andere Auffälligkeiten der nach IVM geborenen Kinder. Und die Methode wird ständig weiterentwickelt. Wir halten die IVM für sehr viel versprechend und bieten sie deshalb in ausgewählten Fällen als alternative Therapieform an.

Lesen Sie weiter:
Zusatzleistungen